Über mich

Mein Name ist Andreas Müller. Ich lebe in Bretten, einer kleinen Stadt zwischen Karlsruhe, Bruchsal und Pforzheim. Im Februar 2001 habe ich mein Elektrotechnik-Studium an der FH Pforzheim abgeschlossen und bin seither im Bereich elektrische Antriebstechnik beschäftigt. Meine Arbeit ist abwechslungsreich und macht mir Spaß. Technische Sachen haben mich schon immer interessiert und ich konnte schon immer Stunden damit verbringen, vermeintlich hoffnungslos kaputte Dinge zu reparieren. Dazu mehr im nächsten Kapitel.

Wenn ich mich selbst beschreiben müßte, würde ich mir folgende Eigenschaften zuschreiben:

geduldig, zuverlässig, bequem, manchmal pedantisch, stur aber nicht störrisch, sparsam aber nicht geizig, nicht leicht zu überzeugen, pragmatisch, romantisch aber realistisch, treu aber nicht treuselig, pflichtbewußt aber nicht gutmütig, konservativ und in manchen Dingen sogar etwas altmodisch.

Ich mag gute Musik (siehe Musik-Tips), interessante Gespräche, gutes Essen, schöne Filme (siehe Film-Tips), gemütliches Ambiente, Tiere, gutes Wetter, Strandspaziergänge an der Nordsee, etwas Kaputtes wieder zum Laufen zu bringen, Spritztouren mit meinem alten BMW und manchmal auch einfach nur mal ein paar Stunden meine Ruhe!

Es gibt auch vieles, was ich nicht mag. Aber das liegt sicher auch daran, daß ich einige Dinge einfach nicht nachvollziehen kann. Hängt vermutlich mit meiner Lebenseinstellung oder womöglich mit meiner Erziehung zusammen, wer weiß?

Ich schätze bei anderen die Eigenschaften Offenheit, Ehrlichkeit, Standhaftigkeit, Ausdauer und Durchsetzungskraft, gesunde Selbstkritik, Humor, Treue und Zuverlässigkeit, Intelligenz, gute Umgangsformen und verbale Schlagfertigkeit, Zurückhaltung und Understatement, Natürlichkeit und ein gewisses Mindestmaß in Bezug auf das äußere Erscheinungsbild.

Als abstoßend hingegen enpfinde ich Oberflächlichkeit, Intoleranz, Arroganz, Eitelkeit, Faulheit, Unzuverlässigkeit, Inkonsequenz, Rechthaberei, sich ständig in den Mittelpunkt stellen, Heuchelei, andere für dumm verkaufen, pöbelhaftes Benehmen, demütigendes Verhalten vor Publikum, eigene Fehler nicht eingestehen können.

Verheiratet bin ich seit 2005 und inzwischen Vater von zwei tollen Kindern. Die beiden halten meine Frau und mich ordentlich auf Trab und sorgen ständig dafür, daß es uns nicht langweilig wird. In der heutigen Zeit ist es nicht einfach - und gerade deshalb umso wichtiger - den Kindern noch Traditionen und Werte zu vermitteln. In den letzten Jahren bekomme ich ich immer häufiger das Gefühl, daß an allen Ecken und Enden bestehende Strukturen in Frage gestellt und über Bord geworfen werden, obwohl sie sich seit Jahrzehnten bewährt haben, nur weil sie angeblich nicht mehr zeitgemäß seien. In diesem Fall liegt es in der Verantwortung jedes Einzelnen, die Dinge zu bewahren und an die nächste Generation weiterzugeben, die er als richtig und wichtig erachtet, während der Rest der Welt immer wieder aufs Neue versucht, das Rad neu zu erfinden.

Ansonsten bin ich eigentlich ein vollkommen normaler Typ, habe keine lebensgefährlich halsbrecherischen Hobbys, keine übernatürlichen Kräfte oder Fähigkeiten und zu manchen Dingen noch nicht mal eine Meinung. Andererseits bin ich mir nicht sicher, ob das mittlerweile überhaupt noch normal ist!

 

 

Interessen

Eine meiner bevorzugten Freizeitbeschäftigungen ist es, alte Radiogeräte und Plattenspieler zu reparieren. Damit beschäftige ich mich seit etwa 1985, in den letzten Jahren allerdings hauptsächlich mit SABA- und DUAL-Geräten. Das Faszinierende dabei ist generell die ausgeklügelte und meist aufwendige Mechanik, die oft noch funktioniert oder wieder zu reparieren ist. Daher bin ich früher an so manchem Wochenende auf Flohmärkten in der näheren Umgebung zu finden gewesen, was sich seit dem Ende der Studienzeit stark reduziert hat. Als es in Pforzheim noch die Sperrmüll-Sammlung in gesamten Stadtteilen gab, war ich mir auch dazu nicht zu schade und habe dabei manches Sammlerstück vor dem unverdienten Tod bewahrt. Mittlerweile habe ich genügend teils recht ausgefallene und interessante Geräte angesammelt, sodaß ich aus Zeit- und Platzmangel wahrscheinlich einige wieder verkaufen könnte.

Wer bis hierher gelesen hat dem dürfte klar sein, daß ich eine leicht nostalgische Ader habe und ein Faible für alte Gegenstände. Woran dies liegt, vermag ich nicht zu sagen. Vielleicht ist es schlichtweg mein Hang zum Pragmatismus. Es könnte aber auch sein, daß meine Schwester recht hat, wenn sie behauptet, ich sei eben einfach konservativ! Jedenfalls habe ich schon mehrfach die Erfahrung gemacht, daß etwas nicht automatisch schlecht sein muß, nur weil es alt ist. Im Gegenteil, oft sind die alten Dinge qualitativ besser als die neuen. Vielleicht etwas weniger komfortabel, dafür praktisch schlicht und zuverlässig robust.

Eine weitere Leidenschaft von mir sind klassische Automobile. Fahrzeugen mit klassischen Formen, die noch nicht zu 100 % aus dem Windkanal kommen, gehört mein Herz. Mein absoluter Traumwagen ist ein 1957er BMW 507 aus der Feder von Albrecht Graf Goertz. Der Z3 und noch mehr der Z8 sind zwar stilistisch an den 507 angelehnt, kommen an dessen Eleganz aber nicht heran.

 

BMW 507 - Das schönste, was BMW je gebaut hat!

 

Trotzdem bin ich nicht auf BMW fixiert. Mir gefallen durchaus ganz unterschiedliche Modelle vieler Hersteller. Sicher hat BMW in der Vergangenheit schöne Autos gebaut, leider trifft das für meinen Geschmack auf die Modelle von im Zeitraum 2000-2010 nicht unbedingt zu. Die nachfolgende Generation dagegen finde ich durchaus gelungen. Die schönsten BMW seit Einführung der 3-Ziffern-Nomenklatur (1972) sind für mich 3er E21 und E30, 5er E12 und E28, 6er E24, 7er E32 und 8er E31.

Nachdem ich viele Jahre einen 3er E21 gefahren bin und mir dieser etwas zu klein wurde, habe ich mich ab etwa 2000/2001 nach einem 5er E28 umgeschaut. Gerade der E28 hat mir schon immer sehr gut gefallen. Trotzdem habe ich mir im Frühjahr 2003 einen BMW 520 aus dem Jahr 1975 gekauft - Baureihe E12 Serie 1.

Daß der natürlich bei meiner Hochzeit eine gute Figur abgeben mußte, versteht sich ja von selbst:

 

Sommer 2005

 

Wie gesagt, eigentlich sollte es ja ein 520i E28 werden, aber als ich den E12 gesehen hatte, habe ich es mir anders überlegt. Der Wagen hat zwar keinen makellosen Showroom-Zustand, aber er ist authentisch, er hat seit 2003 jede HU immer ohne Beanstandung absolviert und er macht einfach Spaß. Außerdem ist er bereits richtig selten und trotzdem will niemand glauben, daß er schon 40 Jahre alt ist. Der 520 ist eine absolut langstreckentaugliche Limousine mit viel Platz und völlig ausreichenden Fahrleistungen. Und das bei einem vergleichsweise niedrigen Verbrauch von 9,6 bis 11,2 l/100 km. Aus Freude am Fahren - hier stimmt's auf jeden Fall! Details zum 5er unter BMW E12.

Wie man sich aber vorstellen kann ist dieses Fahrzeug für den heutigen täglichen Gebrauch nicht mehr wirklich geeignet, dafür wäre es viel zu schade. Andererseits, es gibt glücklicherweise auch Fahrzeuge, die beide Eigenschaften besitzen: Alltagstauglichkeit und Klassikerstatus. Aus diesem Grund bin ich schon viele Jahre überzeugter Anhänger der Mercedes-Benz-Baureihe W124. Über kein Mercedes-Modell wird so viel geschrieben, wie über den W124 und kaum ein anderes Modell hat den guten Ruf der Marke so maßgeblich geprägt, wie dieses. Es gibt vermutlich auch kein anderes Fahrzeug aus der Zeit 1985 - 1995, das unter Berücksichtigung der Produktionszahl noch derart häufig im aktuellen Straßenbild (2015) vertreten ist. Dieser Umstand spricht für sich selbst. Und selbstverständlich auch, daß bisher noch jeder Mercedes-Benz - früher oder später - zum Klassiker geworden ist. Aber ist natürlich, wie alles im Leben, eine reine Geschmackssache. Abschliessen möchte ich mit einem Zitat, das ich vor einigen Jahren in einer Oldtimer-Zeitschrift gelesen habe. An den Urheber erinnere ich mich nicht, wohl aber an seine Worte: "Es ist nicht so, daß ein W124-Fahrer es sich nicht leisten könnte, ein neues Fahrzeug zu kaufen. Es ist vielmehr so, daß er es nicht nötig hat."

Weil ja aller guten Dinge deren 3 sind, gibt es noch etwas in meinem Leben, ohne das ich nur schwer auskommen könnte: Musik. Leider kann ich selbst kein Instrument spielen, deshalb beschränkt sich meine Musik-Passion auf das Zuhören. Am liebsten höre ich Rock- und Pop-Musik der frühen 70er bis späten 80er Jahre, R&B, Blues und Jazz. In der Zwischenzeit tendiere ich zuweilen auch in den Bereich der Klassik. Wichtig ist, daß möglichst viele richtige Instumente gespielt werden. Musik ist der Ausdruck von Emotion und soll diese Emotion übertragen. Ich finde es unglaublich faszinierend, welche intensiven Empfindungen die Musik in einem dafür zugänglichen Menschen auszulösen imstande ist. Vielleicht sagen ein paar Namen mehr als 1000 Worte, siehe Musik-Tips. Als Abschluß muß ich allerdings erwähnen, daß ich mir von Zeit zu Zeit auf meinen alten Plattenspielern schon einmal die eine oder andere Schellack-Platte aus den 20er bis 50er Jahren anhöre. Es ist eine besondere Atmosphäre, alte Aufnahmen auf den zeitgenössischen Geräten abzuspielen und man fühlt sich sofort ein paar Jahrzehnte zurückversetzt. Das hat Charme und außerdem wäre alles andere Stilbruch!

 

In memoriam

 

Zu meinem großen Bedauern ist Dan Fogelberg am 16.12.2007 gestorben.

Seine Musik begleitet mich bereits seit vielen Jahren und ich glaube nicht, daß ich mich jemals an ihr satthören könnte. Auch meiner Frau haben seine Lieder von Anfang an gefallen und immer wenn ich sie frage, welche CD ich spielen soll, dann dann sagt sie prompt: "Etwas von Fogelberg." Die Welt ist ärmer geworden, sie hat einen sensiblen Menschen verloren, der es in unvergleichlicher Weise geschafft hat, Emotionen in Worte zu fassen und in Musik zu verpacken. Im Rundfunk werden leider - wenn überhaupt - nur seine 2 oder 3 bekanntesten (kommerziell erfolgreichsten) Stücke gespielt. Für die besten muß man sich die Alben selbst kaufen, zumindest eine "Greatest Hits". Das herausragendste Album für mich ist und bleibt "The Innocent Age" aus dem Jahr 1981, obwohl ich alle gut finde. Diese Musik ist einfach zeitlos schön und durch sie lebt er irgendwie weiter!

 

(26.02.2008)

 

 

 

 

 

Entstehung meines Internet-Auftritts

Die Realisierung der Idee zu einer eigenen Internetseite habe ich, genau gesagt, einem damaligen Studienkollegen zu verdanken. Kurzerhand hat er sich mit mir in der Mittagspause im PC-Pool der FH zusammengesetzt und die dazu notwendigen Anmeldeformalitäten für mich durchgeführt. Das war damals noch bei einem kostenlosen US-Provider und die relativ langen Zeiten für Verbindungsaufbau und upload haben mich recht schnell genervt.

Kurze Zeit später habe ich mich entschlossen, mir eine eigene Domain zuzulegen und habe mir wirklich sehr lange nach einem passenden Namen den Kopf zerbrochen. Damals habe ich mindestens drei Wochen lang täglich zwischen 10 und 20 Namen auf Verfügbarkeit geprüft, über die deutsche Internet-Domain-Verwaltungsstelle DENIC. Aber jedesmal war die Antwort diesselbe: Die Domain ....... . de ist leider schon vergeben! Aus Frust habe ich dann sogar "leider-schon-vergeben" überprüft. Resultat: Die Domain leider-schon-vergeben.de ist leider schon vergeben!

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mir geschworen, die erste freie Domain, die ich finde, wird die meine. Ich kam dann auf den Gedanken, daß ich dazu nahezu unendliche Kraft im Sinne von Geduld und Durchhaltevermögen brauchen könnte. Zufällig lief in derselben Woche auch noch der Film "Absolute Power" mit Clint Eastwood im Fernsehen, deshalb probierte ich es mit infinite-power und hatte Glück: diese Domain war noch frei und ohne noch länger darüber nachzudenken entschloss ich mich dazu, diese Domain sollte die Adresse meiner Internetpräsenz werden!

Seither habe ich einige Zeit in dieses Privatprojekt investiert und mehrfach das Erscheinungsbild meiner Seiten geändert. Mit dem jetzigen Zustand bin ich ganz zufrieden und habe keinerlei Umgestaltungspläne für die Zukunft. Das Konzept soll künftig lediglich im selben Stil ergänzt oder aktualisiert werden. Zugunsten von schnellem Seitenaufbau verzichte ich weitestgehend auf hochaufgelöste Bilder oder Graphiken und gänzlich auf Animationen oder Hintergrundbilder.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Seite wurde zuletzt bearbeitet am 18.04.2015